Fraport Action PictureSeit über zwei Jahren geben Beschäftigte im Restaurant- und Einzelhandelsgewerbe am Baltimore-Washington International Thurgood Marshall Airport (BWI) ihrem Unmut über die schlechten Arbeitsplatzbedingungen im Rahmen des Konzessionsprogramms unter der Leitung von AIRMALL am BWI-Flughaften Ausdruck ─ insbesondere geht es um die Themen: Unterbezahlung, schlechte Arbeitsplatzsicherheit und unzureichende Nebenleistungen. AIRMALL USA wurde am 1. August 2014 von der Fraport Group aufgekauft.

Viele der Flughafenbeschäftigten leben in der Stadt Baltimore ─ Baltimore gehört zu den städtischen Einzugsgebieten, die in den letzten Jahren Arbeitsplatzverluste vor allem bei guten Arbeitsplätzen hinnehmen mussten. Im Ergebnis hat dies zu Trostlosigkeit und zur Verarmung weitreichender Stadtgemeinden geführt. Die Bevölkerung von Baltimore ist der Auffassung, dass Arbeitsplätze am Flughafen, der sich immerhin im staatlichen Besitz befindet, einen Schritt zu einer Lösung, nicht zur Verschärfung dieser Probleme darstellen sollten.

Nun bitten die Flughafenbeschäftigten am BWI Airport die involvierten Parteien in Deutschland, so u. a. auch die gewählten hessischen Landesvertreter und Frankfurter Stadtrepräsentanten, sich für das soziale Verhalten der US-Kapitalanlage von Fraport in die Verantwortung nehmen zu lassen und die Probleme am den Baltimore Airport zu lösen.

Eine Delegation von Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsvertretern wird sich in der Woche des 26. Mai anlässlich der Jahresversammlung der Fraport-Investoren in Frankfurt aufhalten, um Fraports Stakeholder über die Arbeitsbedingungen am BWI-Flughafen aufzuklären und Lösungsvorschläge anzuregen.